Elisabeth de Roo

Gesang

Elisabeth de Roo begann ihr Studium im Fach Gesang mit 16 Jahren bei Lilian Sukis an der Universität Mozar- teum Salzburg. Nach ihrem Bachelorabschluss erhielt sie ein zweisemestriges Stipendium, welches ihr das Erasmus-Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Henriette Meyer-Ravenstein ermöglichte. Mit Auszeichnung schloss sie ihr Masterstudium im Fach Lied und Orato- rium an der Universität Mozarteum Salzburg bei There- se Lindquist und Christoph Strehl ab. Sie lehnte mehre- re Vorsingen für diverse Opernpartien ab und entschied sich für eine Anstellung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Dort gründete sie die Abteilung Career Center, welche sie mehrere Jahre leitete. In dieser Zeit widmete sie sich neben der Leitung ihrer Abteilung ihrer großen Leidenschaft, dem „Lied". 2018 entschloss sich die Sängerin, nochmals einen neuen Weg einzuschlagen, reichte die Kündigung an der Universität ein und be- gann im Herbst 2018 Immobilienwirtschaft und Facility Management an der Fachhochschule in Kufstein zu stu- dieren. Ursprünglich hatte sie nicht mehr vor zu singen, aber einer Einladung nach Italien für die Folk Songs von Berio konnte sie nicht widerstehen und so beschloss sie, dass Immobilien und Musik sehr gut zusammenpas- sen und schlug deshalb auch die Einladung für Mahlers 4. Sinfonie in Toblach und Verona nicht aus. Der Diri- gent, Kasper de Roo, übertrug ihr seine Freude an der zeitgenössischen Musik, so sang sie im Herbst u. a. als Solistin beim Festival für zeitgenössische Musik in Bo- zen und Trento.


Elisabeth de Roo ist Stipendiatin des „Yehudi Menuhin – Live Music Now" Programms sowie der Alfred Toep- fer Stiftung. Sie sang die Uraufführung des Stückes „Bethlehem" von Florian de Roo welche für die TV- Sendung des ORF „Licht ins Dunkel" als Höhepunkt ausgewählt wurde. Der Geiger David Garett buchte sie, um mit ihr das „Lacimosa" aus dem Requiem von W. A. Mozart in einer TV-Produktion des ORF's aufzuführen. Als der ORF über das österreichische Volkslied „Stille Nacht, heilige Nacht" eine TV-Sendung gestaltete, wur- de Elisabeth de Roo ein weiteres Mal als Solistin für den ORF tätig. Ihr Operndebüt gab sie als Susanna in der Oper Sancta Susanna von Paul Hindemith unter der Leitung von Hans Graf. Es folgten weitere Auftritte in Linz, Wels, Wien und Salzburg, vorwiegend als „Köni- gin der Nacht" in der Oper „Die Zauberflöte" von W. A. Mozart und als „Madame Herz" in der Oper „Der Schauspieldirektor", ebenfalls von W. A. Mozart. Elisa- beth de Roo wurde von der österreichischen Komponis- tin Gertraud Steinkogler-Wurzinger beauftragt, ihr Werk „Vocalise Mystique" uraufzuführen sowie das Werk im Studio einzusingen.

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